August-Bier-Platz, Berlin-Charlottenburg



Ursprünglich war der August-Bier-Platz ein kleines Leichtathletikstadion, welches im Zuge der umfangreichen Umbauarbeiten auf dem Olympiagelände von Hertha BSC zu 2 Kunstrasenplätzen im Jahr 2002 umgebaut wurde. Die ehemaligen, längsseitigen Stehstufen fungieren heute als etwas entfernte "Hintertortribüne" beider Plätze.

Der 1936 erbaute Sportplatz wurde nach August Bier (1861 - 1949), einem Chirurg und Homöopathen, benannt. Im Ersten Weltkrieg war August Bier als Generalarzt beratender Chirurg und besuchte infolge dessen viele Lazarette. Bedingt durch diese Eindrücke erfand er die deutsche Form des Stahlhelms (M1916), die später viele Soldaten vor schweren Kopfverletzungen schützte. Bier entwickelte auch die Lumbalanästhesie, die er zunächst an sich selbst erprobte.

Quelle:

Hertha BSC
Wikipedia